
Τετάρτη 28 Οκτωβρίου 2009
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GEORGIOS K. KERTSOPOULOS, RAUMZEIT-THEORIE BAND I DIE PHILOSOPHIE DER RAUMZEIT, SYΝCHRONI EKDOTIKI 2009 Bearbeitung – Vorwort: Dionysia Blazaki. 14-18 Oct. 2009 FRANKFURTER BUCHMESSE HALLE: 6.1, Stand: E952. Die „Raumzeit-Theorie“ wird nach ihrer Fertigstellung die folgenden Bände umfassen: Band I – Die Philosophie der Raumzeit, Band II – Die Physik der Raumzeit (in Vorbereitung), Band III – Die Metaphilosophie der Raumzeit (in Vorbereitung).
The Greek weekly magazine «ΕΠΙΚΑΙΡΑ» (Recent events) in its
English translation of the review:
SECTION: LifestoryBooks (Page 110)
Literary edition: Despoina Savvopoulou
Georgios Kertsopoulos, Space-Time Theory:
In a comprehensible but not simplified manner, the author introduces the concepts of space and time, always in absolute correlation to the human being. Georgios Kertsopoulos, in his book redefines the aims, methods and presuppositions of philosophy, expanding the metaphilosophical research. He introduces us to the principle of knowledge-ignorance, according to which the human mind is able to possess the capability of freethinking. Continuing with the introductory unity “Instead of a Historic Retrospection”, the reader comes to contact with some of the most eminent theories in the history of philosophy and science that have been associated with the concepts of space and time and accordingly with their creators. There follows the main body of the Philosophy of Space-Time, which is comprised from the distinct parts: Time-Space-Man.
A book that brings us closer to the essence of life.
PAGES: 264, PRICE 21,00 Euros, PUBLISHER « SYNCHRONI EKDOTIKI »
Bereits mit seinem Prolog führt uns der Autor in das Prinzip der Wissen-Unwissenheit ein, demzufolge der menschliche Verstand die Möglichkeit hat, frei zu denken. In der nachfolgenden einleitenden Einheit „Anstelle einer historischen Retrospektive“, die in Form eines fiktiven Dialogs zwischen Wissenschaftlern und Philosophen dargestellt wird, werden dem Leser einige der bekanntesten und renommiertesten Theorien in der Geschichte der Philosophie und der Wissenschaft vermittelt, die mit den Begriffen Raum und Zeit in Beziehung stehen. Diese Einheit umfasst 24 Seiten und ist für das Studium und das Verständnis des vorliegenden Werks unerlässlich.
Der Hauptteil der Philosophie der Raumzeit besteht aus drei Teilen: Die Zeit – Der Raum – Der Mensch. Es folgen Anhang, Glossar und Bibliografie.
Jeder Teil beginnt mit einem einleitenden Text, daran schließen sich die Kapitel an, die in Einheiten untergliedert sind, wovon einige auch Unterkapitel beinhalten. Diejenigen Texte, die neue Funktionen oder Prozesse beschreiben, werden außerdem zum besseren Verständnis von schematischen oder kartografischen Abbildungen begleitet.
Im ersten und zweiten Teil werden die Begriffe „Zeit“ und „Raum“ jeweils historisch, kausal und etymologisch untersucht. Die Theorie der Grundlagen wird für die Zeit im zweiten Kapitel des ersten Teils, und für den Raum im dritten Kapitel des zweiten Teils erläutert. Gemäß dieser Theorie wird bezüglich der Zeit darauf hingewiesen, dass die Zeit der Natur zwischen den beiden Randbedingungen des Nichtablaufs von Zeit vergeht. Diese beiden bekannten Bedingungen, denen zufolge die Zeit nicht vergeht, sind: a) die Lichtgeschwindigkeits-Bedingung selbst und b) die Bedingung der unendlichen Dichte, die im Innern eines schwarzen Lochs herrscht. Außerdem wird als Quantität der Zeitablaufsdauer das Phänomen der gesamten Schwankungsbreite definiert, die während der Zeitablaufsdauer in jedem unterschiedlichen Bezugssystem auftritt. Aus diesem Grund wird der Natur und dem Leben als Bezugssysteme, die das spezifische, endliche, irdische gravitationsbedingte Potential innehaben, für je ca. 300.000 km, die sie räumlich von der Lichtbedingung entfernt sind, eine quantitative Zeitablaufsdauer von einer Sekunde zugewiesen. Das sind die Zeitkosten der Existenz.
Weiterhin wird festgestellt, dass Zeit und Raum, die in der Sinnenwelt als Dimensionen verstanden werden, in der physikalischen Welt Kräfte sind; und daher ist der Raum in seinem vollen Begriff Dimensionskraft und die Zeit ist Kraftdimension.
Folglich steht, wie wir auch im letzten Kapitel des zweiten Teils erfahren, die vierdimensionale Raumzeit der Sinnenwelt mit ihren drei räumlichen Dimensionen Breite, Höhe und Länge und der einen Dimension Zeit in direkter Beziehung zu den drei Randbedingungen, nämlich: a) der Lichtkonstante, b) dem Innern eines schwarzen Lochs und c) den kosmischen Strings.
Im zweiten Teil, „Der Raum”, wird zusätzlich das Prinzip der Gegensätze des Existierens eingeführt, nach dem das Scheinbare, das die Welt der Phänomene betrifft und mit den Sinnen und der Wahrnehmung des Menschen erkannt wird, sich im Gegensatz zum Bestehenden befindet, das als Noumenon mit dem Intellekt erfasst wird. Im zweiten Kapitel des „Raums“ wird außerdem die raumzeitliche Funktion des Kausalprinzips näher bestimmt, das die herrschende Relation von Ursache und Wirkung erweitert, indem es das, was sich zwischen ihnen ereignet, dazwischenschiebt und die Wirkung in Konsequenz des Ereignisses umbenennt. Das Raumzeitprinzip der Kausalität wird in geometrischer Form als dreiteiliges Schema dargestellt: Ursache – Ereignis – Konsequenz des Ereignisses (Wirkung) und als wahrnehmbares Prinzip, das es ist, beherrscht es die Sinnenwelt.
Ein weiteres Prinzip, das jedenfalls die natürliche Welt beherrscht, ist das Κonsistenzprinzip der Natur, das die Art und Weise beschreibt, mit der die Natur als Subjekt und dem Menschen als Objekt zusammenwirkt, stets in Bezug auf das raumzeitliche Prinzip der Kausalität. Das raumzeitliche Prinzip der Kausalität, das Konsistenzprinzip der Natur und das transzendente Prinzip des Ereignisses bilden drei der fünf Grundprinzipien, die von der Philosophie der Raumzeit eingeführt werden. Ihr Zusammenwirken wird ausführlich im Anhang beschrieben und ist auf der ersten Seite des Buches grafisch dargestellt.
Der dritte Teil des Buches, mit dem Titel “Der Mensch“, besteht aus fünf Kapiteln und ist umfangreicher als die beiden anderen Teile zusammen. Seine Einleitung trägt den poetischen Titel „Invasion in die entferntesten Teile des Universums, in den Menschen“. Der gesamte Teil enthält eine Flut von raumzeitlichen Bestimmungen und Definitionen neuer Termini, aber auch von Neudefinitionen für die gängigen Begriffe.
Das erste Kapitel untersucht “die Grenzen zwischen der Sinnenwelt und dem Menschen” und behandelt auf der Grundlage dieser Beziehung auch die Termini Empfindung, Bewusstsein, und kosmisches Werden. Diese Untersuchung basiert auf der Auffassung Prof. Konstantinidis’ „von der Funktion der Empfindungs- und Sinnesneuronen“, die beinhaltet, dass dem Bewusstwerden der Empfindungen die Projektion nach außen vorangegangen sein muss, weil die Lokalisierung der Empfindung und die Wahrnehmung der Gesamtheit der Empfindungen außerhalb des Körpers, in der Umwelt, geschehen.
Das zweite Kapitel, “Die Funktion der Wahrnehmung” beschreibt detailliert und stellt kartografisch alle Zentren dar, die mit der Funktion der Wahrnehmung zusammenhängen und zur Kommunikation des Menschen mit der Welt der fühlbaren Dinge, mit dem kosmischen Werden also, beitragen.
Das dritte Kapitel befasst sich mit der “raumzeitlichen und nichtraumzeitlichen Beziehung des Menschen zur Sinnenwelt und zur transzendenten Welt”. In der ersten Einheit wird die raumzeitliche Beziehung des Seins mit dem Ich und dem Nicht-Ich und des Seins mit dem Nicht-Sein erläutert, während in der zweiten Einheit die drei philosophischen raumzeitlichen Pfeile der Sinnenwelt wie folgt bestimmt werden: Der erste raumzeitliche Pfeil richtet sich von der vorausgegangenen Determinierung zur zukünftigen Unbestimmtheit und ist verantwortlich für die Entropie des Weltalls, aber auch für die Widersprüchlichkeit der Phänomene der Sinnenwelt. Der zweite raumzeitliche Pfeil richtet sich von der vorausgegangenen Form auf den zukünftigen Inhalt und trägt bei zur permanenten Transformation der massenenergetischen Formen und folglich zum Prinzip der Energieerhaltung. Der dritte raumzeitliche Pfeil richtet sich vom vorausgegangenen Sein zum zukünftigen Nicht-Sein; er ist für die folgenden beiden unverletzlichen Funktionen verantwortlich: a) für das Verbot des Übergangs in die Zukunft ohne die Intervention der Gegenwart und b) für das Verbot des Verlaufs in die entgegengesetzte (rückwärtige) Richtung. Vereint schaffen diese drei raumzeitlichen Pfeile der Sinnenwelt für die Vergangenheit die vorbestimmte Form des Seins und für die Zukunft den nicht vorherbestimmbaren Inhalt des Nicht-Seins.
Die dritte Einheit dieses Kapitels erläutert „die Funktion des Gedachten, der Noesis“, und die Prozeduren, durch die die Noesis zur aktiven Substanz-Nichtsubstanz wird, die, wenn sie in Beziehung gesetzt wird zu den Funktionen a) des Ich, einen wahrnehmbaren Charakter annimmt und zur wahrnehmbaren Noesis wird, und b) des Nicht-Ich, transzendentalen Charakter annimmt und zur transzendentalen Noesis wird, während sie, c) mit dem Sein vereint, zur reinen Noesis wird.
Das vierte Kapitel untersucht die “raumzeitlichen Prozesse und Differenzen der raumzeitlichen Phasen“. Die Bezeichnung „Differenzen der raumzeitlichen Phasen“ bezieht sich auf die unterschiedlichen Raumzeiten, in denen der Mensch als Ganzheit handelt, und die, gemäß dem Prinzip der Gegensätze des Existierens, raumzeitlich in der Natur mit einer solchen Exaktheit synchron verlaufen, dass die Wahrnehmung die bestehenden Differenzen unmöglich erkennen kann. In der ersten Einheit werden die raumzeitlichen Prozesse lokalisiert und schematisch dargestellt, die mindestens für die Wahrnehmung eines einzigen Phänomens erforderlich sind, sowohl in ihrer einfachen Form als auch in der Entwicklung, während die drei folgenden Einheiten sich mit der Welt der Ideen, dem Unbewussten und den Schlussfolgerungen befassen, die daraus hervorgehen und die durch neun raumzeitliche Merkmale gekennzeichnet werden.
Das fünfte und letzte Kapitel erläutert und stellt die dreizehn raumzeitlichen und nichtraumzeitlichen Zentren kartografisch dar, die zwischen dem Ich und der Seele des Menschen bestehen, und die drei Dimensionen, die sich neben dem Chaos und der Ewigkeit außerhalb von ihm befinden. Ein Kapitel reich an Bedeutungen, in dessen sechs Einheiten die Beziehungen und die Funktionen dargestellt werden, die sich in den Zentren des inneren Menschen entwickeln, oder die Beziehungen, die diese mit den äußeren Welten und Dimensionen haben. Es werden die Größen aufgezeigt, die von den fundamentalen Potentialdifferenzen geschaffen werden, Elemente für die Migration der Empfindungen und raumzeitliche Korrelationen für die Form und den Inhalt. Alle diese Bestimmungen und Verknüpfungen führen in der sechsten und letzten Einheit dahin, dass der Mensch der Mittler zwischen der Raumzeitlichkeit und der Nichtraumzeitlichkeit ist, weil die materielle und immaterielle Existenz des Menschen eine Vielzahl raumzeitlicher und nichtraumzeitlicher Gegensätze schafft, die gleichzeitig von ihm selbst verknüpft und aufgehoben werden können, wenn im selben Moment seine Wissen-Unwissenheit ihm eine eigenständige und unbegrenzte Handlungsmöglichkeit verleiht.
Die Bearbeiterin
Dionysia Blazaki
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